Die Schutzwirkungen für die Gesundheit von Vitamin E sind Thema einer Tagung der Kieler Uni. Für Ökotrophologen und Menschen mit bewußter Ernährung sicher eine hochinteressante Veranstaltung.

Die Meldung im Ganzen: Graduiertenkolleg der Uni Kiel organisiert Treffen internationaler Wissenschaftler Vom 9. bis 12. März 2005 findet im Landeskulturzentrum Salzau ein ExpertenMeeting zum Thema "Vorkommen, Stoffwechsel und Funktion von Vitamin E in Pflanzen, Menschen und Tieren" statt. Die Veranstaltung wird vom Graduiertenkolleg 820 - "Natürliche Antioxidantien - ihre Wirkungen in Pflanzen, Lebensmitteln, Tier und Mensch" - der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel organisiert. Sie führt Grundlagenforscher für Vitamine, Ernährungswissenschaftler und Industrievertreter zusammen. Erstmalig treffen international anerkannte Wissenschaftler, die sich mit den grundlegenden Fragen zum Vorkommen, Stoffwechsel und zur Funktion von Vitamin E in Pflanzen beschäftigen, auf Forscher, deren Untersuchungsschwerpunkt im Bereich der krankheitsverhütenden und klinischen Bedeutung von Vitamin E liegt. Von dieser fächerübergreifenden Ausrichtung der Veranstaltung verspricht sich das Graduiertenkolleg der Kieler Uni neue Impulse für die Erforschung von Vitamin E sowie einen Anstoß für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Industriepartnern und internationalen Wissenschaftlern. Vitamin E, das wichtigste fettlösliche Antioxidans, schützt menschliche Körperzellen vor aggressiven Sauerstoffverbindungen. Diese "freien Radikale" entstehen als natürliche Stoffwechselprodukte ständig im Organismus. Das Auftreten von hohen Konzentrationen an freien Radikalen im Körper, hervorgerufen beispielsweise durch Rauchen, einseitige Ernährung oder Alkoholmissbrauch, bezeichnet man als "oxidativen Stress". Oxidativer Stress kann zu Veränderungen an Nukleinsäuren (DNA) führen oder Proteine und Lipide in der Zelle schädigen. Dadurch wird der Alterungsprozess beschleunigt und die Entstehung von Krankheiten wie Krebs, Arteriosklerose, Schlaganfall und Alzheimer begünstigt. Vitamin E, wie auch andere Antioxidantien, reagiert mit den freien Radikalen, fängt sie somit ein und macht sie unschädlich. Nähere Informationen zum Programm und Veranstaltungsort können der Internetseite http://www.uni-kiel.de/Botanik/Krupinska/kongress.html entnommen werden.