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Die optimale Ernährung des Sportlers

Viel wurde in den letzten Jahrzehnten über die optimale Ernährung des Sportlers diskutiert. Man könnte das Thema auch aus einer Zeitleiste heraus betrachten, ersparen uns dies aber aufgrund des eingeschränkten Platzes. Zumindest lässt sich daraus erkennen, dass der Fokus in der Wissenschaft auch nicht immer klar und einheitlich gelegen war. So war zum Beispiel noch Mitte der 1980er Jahre ein starker Fokus auf einen hohen Proteinbedarf gelegen. Man ging besonders bei Kraftsportlern von einem hohen Eiweißbedarf aus.

Optimale Zusammensetzung der Nährstoffe

Manche Experten rieten zu einer Menge von bis zu vier Gramm Protein pro KG Körpergewicht. Heute hat sich dieser Pegel bei etwa der Hälfte eingependelt. Interessant ist aber insbesondere auch die Sichtweise zur Menge von Kohlenhydraten. Während man in manchen Sportarten (hier insbesondere im Ausdauersportbereich) diesen Anteil bis zu etwa 70 bis 80& am Kalorienbedarf hochschraubte, liegt man heute in manchen Bereichen teils massiv darunter.

Besonders während Diät-Phasen geht man zum Teil auch auf ein Minimum von 100 Gramm pro Tag aus. Manche extremen Sichtweisen gehen sogar zeitweise auf eine Menge von 60 Gramm pro Tag herunter. Das ist in etwa jene Menge, die das Gehirn für eine gesunde Haltung benötigt.

Vielen Menschen ist auch nicht bewusst, dass Kohlenhydrate auch Zucker bedeuten.In ihrer Grundform bestehen Kohlenhydrate aus Glucose. Im Volksmund ist die Glucose auch als Traubenzucker bekannt.

Energiebereitstellung im Sport

Wer mit Menschen aus der älteren Generation spricht, wird auch noch Bilder von Traubenzucker-Tabletten finden können. Diese haben Sportler genommen, um sich kurzfristig einen Energieschub zu verpassen. Tatsächlich ist es die reinste Form an Energie, den ein Sport zu sich nehmen kann.

Heute wird der traditionelle Traubenzucker meist durch Energy-Drinks ersetzt. Sie haben auch einen deutlich süßlicheren Geschmack als der Traubenzucker, der sehr bitter schmeckt. Man konnte daher auch aus diesem Grund nicht sehr viel davon essen.

In diesem Zusammenhang ist auch die Frage zu klären, woher der Körper seine Energie für sportliche Höchstleistungen nimmt. Grundsätzlich ist der Körper ein großer Energiespeicher. Komplexe Kohlenhydrate werden in Form von Glykogen in der Leber und zu einem großen Teil in den Zellen des Muskels gespeichert. Diese Energie kann bei körperlicher Höchstspannung rasch abgerufen werden.